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Würth Gruppe mit Rekordumsatz und Betriebsergebnis – Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Die Würth Gruppe, Weltmarktführer im Bereich Montage- und Befestigungsmaterial, hat im Geschäftsjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis von mehr als einer Milliarde Euro (1.270 Mio. Euro) einen neuen Rekord erzielt (2020: 775 Mio. Euro). Mit 17,1 Milliarden Euro erzielte das weltweit tätige Familienunternehmen den höchsten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens (2020: 14,4 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Wachstum von 18,4 %, beziehungsweise 19 % währungsbereinigt.

  • Umsatz wächst auf 17,1 Milliarden Euro, deutliches zweistelliges Wachstum von 18,4 %
  • Betriebsergebnis auf neuem Höchststand von 1,3 Milliarden Euro
  • Größter Anstieg der letzten 10 Jahre: Zahl der Beschäftigten steigt auf 83.183
  • Digitale Lösungen von Würth entlasten Kunden in ihrem Arbeitsalltag
  • Innovationszentrum eröffnet am 28.09.2022

„Die Coronapandemie und die damit verbundenen Preissteigerungen sowie Materialengpässe auf dem Beschaffungsmarkt waren im vergangenen Jahr unsere Herausforderungen. Der deutliche Anstieg von Umsatz und Betriebsergebnis ist der Beweis dafür, dass unsere Strategie auch in Krisenzeiten funktioniert“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe. „Deshalb sind wir sehr optimistisch in das Jahr 2022 gestartet – bis zum 24. Februar, als der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine eskalierte. Jetzt gilt es, sich dieser beispiellosen Konstellation von Unsicherheiten jeden Tag aufs Neue zu stellen.“

Das Geschäftsjahr 2021

Immer verfügbar: stationär, persönlich, digital

Die internationale Ausrichtung der Gruppe mit mehr als 400 Gesellschaften in 80 Ländern, die breite Positionierung in den diversifizierten Geschäftsfeldern der Würth-Linie und der Allied Companies sowie die Multi-Channel-Strategie haben sich auch im vergangenen Geschäftsjahr ausgezahlt. Würth bietet seinen Kunden weltweit rund um die Uhr eine optimale Anzahl an Kontaktpunkten: stationär mit 2.500 Niederlassungen, persönlich über 33.000 Außendienstmitarbeiter und digital über die Würth App, den Online-Shop und E-Procurement – der E-Business-Bereich hat sich sehr dynamisch entwickelt und macht rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Auf diese Weise konnte die Gruppe während der Pandemie jederzeit die Kundennähe und die Materialversorgung ihrer Kunden sicherstellen.

Unternehmen im In- und Ausland mit zweistelligem Wachstum

Deutschland bleibt mit einem Umsatzanteil von 40,7 % der wichtigste Heimatmarkt der Würth Gruppe. Die deutschen Gesellschaften erwiesen sich im zweiten Pandemiejahr als robust und erzielten ein Umsatzplus von 14,3 %. Besonders erfolgreich waren der Geschäftsbereich Elektrogroßhandel (+28,9 %) und die Würth Elektronik Gruppe (+32,5 %). Der Bereich Industrie kompensierte den Umsatzrückgang des Jahres 2020 und erzielte mit 18,4 % das stärkste Wachstum aller Geschäftsbereiche der Würth-Linie. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, das größte Einzelunternehmen der Gruppe, steigerte ihren Umsatz um 13,4 % – das stärkste Wachstum der letzten zehn Jahre. Auch die Gesellschaften außerhalb Deutschlands entwickelten sich erfolgreich und erzielten ein Umsatzplus von 21,4 %.

Der Fachkräftemangel und die Beschaffungssituation belasten das Handwerk stark

Würth schafft Entlastung durch Digitalisierung

Liefer- und Materialengpässe, die bereits vor der Ukraine-Krise bestanden, erschweren weiterhin den Arbeitsalltag im Handwerk. Metalle, elektronische Bauteile oder Kunststoffe sind schwer zu beschaffen. „Hier besteht noch ein großes Umsatzpotenzial, sobald die Versorgungskontinuität wiederhergestellt ist“, betont Friedmann. Im Fachkräftereport 2021 meldet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, dass mehr als jedes zweite Unternehmen offene Stellen langfristig nicht besetzen kann, unter anderem aufgrund des Mangels an Arbeitskräften. Dies führt unter anderem zu zusätzlicher Arbeitsbelastung für die Beschäftigten, steigenden Lohnkosten für die Gewinnung und Einstellung von Personal, zur Ablehnung von Aufträgen und letztlich zu einer Verringerung der Wettbewerbsfähigkeit.

„Die Bedeutung des Sektors wurde während der Pandemie deutlich. Das Handwerk hat weitergearbeitet, weil es systemrelevant ist. Von der kleinen, aber wesentlichen Reparatur einer elektrischen Anlage bis hin zu einem nachhaltigen Infrastrukturprojekt – das Handwerk ist und bleibt zukunftsfähig. Wir sehen es als unsere eigene Aufgabe an, unsere Kunden dort zu unterstützen, wo wir können“, so Friedmann, der die Hürden im Handwerkssektor zusammenfasst.

Intelligente Produkte, smarte Dienstleistungen und Systeme

Würths Ziel ist es, die Arbeit für die Kunden zu vereinfachen, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

„Dafür bieten wir sowohl intelligente Produkte als auch smarte Dienstleistungen und Systeme an“, sagt Dr. Heiko Roßkamp, Leiter Forschung und Entwicklung bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Ein gutes Beispiel sind unsere zugelassenen Dübel mit passender Bemessungssoftware. Mithilfe dieses digitalen Werkzeugs kann der Kunde bestimmen, welche und wie viele Dübel oder Anker gesetzt werden müssen. Das spart Zeit und Kosten. Die vorhandene Zulassung erleichtert den Zugang zu Ausschreibungen.“

Die M-CUBE® Akku-Maschinenserie macht die Systemwelt für den Kunden beispielhaft sichtbar: „Die mühsame Suche nach dem richtigen Akku ist vorbei. In der M-CUBE® Akku-Schrauberserie passt ein Akku auf alle Werkzeuge, von der Handkreissäge bis zur Schlagbohrmaschine. Jeder Mitarbeiter hat auf jeder Baustelle immer den richtigen Akku dabei. Das digitale Managementtool ORSY®online behält den Überblick darüber, wer welche Maschine im Einsatz hat und wann der nächste Prüftermin ansteht“, erklärt Roßkamp. „Mit dem neuen Innovationszentrum gelingt es uns, solche hochwertigen Eigenentwicklungen noch schneller auf den Markt zu bringen.“

Dank des ORSY® System Regalsensors müssen sich Würth Kunden keine Gedanken mehr über das Auffüllen von Material machen. Das Regal erkennt die Entnahme und bestellt automatisch nach. Am 2. Mai 2022 wurde towio, die neue Cloudlösung für Handwerker, eingeführt. Über diese digitale Plattform mit integriertem App Store kann der Kunde seine Büroarbeit auf einem Laptop oder Mobiltelefon erledigen. Ob Auftragsbearbeitung, Erstellung von Serviceberichten, Materialbestellung, Fotodokumentation oder Zahlungsabwicklung: Der Kunde stellt diese einzelnen Module je nach Bedarf über den App Store zusammen. Die Verknüpfung mit dem Online-Shop und mit bereits bestehenden E-Services wie dem Verwaltungstool ORSY®online ermöglicht es dem Kunden, alle administrativen Tätigkeiten über ein einziges Tool abzuwickeln.

„Wir halten unseren Kunden den Rücken frei und geben ihnen die Freiheit, sich auf ihr Kerngeschäft und andere Themen wie Beratungsgespräche, Kundengewinnung oder Personalgewinnung zu konzentrieren“, fasst Friedmann die Vorteile zusammen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Zahl der weltweit Beschäftigten stieg im Geschäftsjahr 2021 auf 83.183 (2020: 79.139). Davon arbeiten mehr als 33.000 im Vertrieb. In Deutschland beschäftigt die Gruppe 25.438 Menschen. Mit 4.044 neuen Kolleginnen und Kollegen ist dies der größte Zuwachs der letzten zehn Jahre.

Eigenkapital bietet Sicherheit

Das Eigenkapital der Gruppe stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 15,3 % auf 6,8 Milliarden Euro. Mit diesem Anstieg um 904 Millionen Euro erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 45,2 Prozent (2020: 43,8 Prozent) und befindet sich damit auf einem sehr guten Niveau. Die Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigte das Rating der Würth Gruppe 2021 mit A/outlook stable, was die Stabilität des Unternehmens belegt.

Ausblick auf 2022

Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie haben sich durch den Konflikt in der Ukraine und die Coronasituation in China verschärft. Angesichts der aktuellen weltwirtschaftlichen und politischen Lage ist es nicht möglich, eine verlässliche Prognose für die weitere Entwicklung der Würth Gruppe im Jahr 2022 abzugeben. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 erzielte die Gruppe ein Umsatzwachstum von 18,8 %, beziehungsweise 17,2 % währungsbereinigt. Dieses Umsatzwachstum ist sowohl regional als auch in Bezug auf die Geschäftsbereiche breit aufgestellt. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 4,4 %. Das Betriebsergebnis liegt 11 % über dem Vorjahreswert.

„Diese Entwicklung stimmt uns trotz der weltwirtschaftlichen und politischen Ereignisse vorsichtig optimistisch“, so Friedmann. „Wir konzentrieren uns darauf, Herausforderungen wie Verzögerungen in den Lieferketten, Materialengpässe und Preissteigerungen vorausschauend zu begegnen, damit wir auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein können.“

  • Umsatzwachstum von 18,5 Prozent auf 17,1 Milliarden EUR.
  • Betriebsergebnis steigt auf 1,2 Milliarden Euro.
  • Anteil des E-Business steigt auf nahezu 20 Prozent.
  • Pick-up-Shops weltweit innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.
  • Neues Verwaltungsgebäude: Baubeginn im Mai 2024.
  • Einweihung des Innovationszentrums im dritten Quartal 2022.

Die Würth Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 historische Rekorde aufgestellt: Nach dem vorläufigen Jahresabschluss erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 17,1 Milliarden Euro (2020: 14,4 Milliarden Euro), was einem Anstieg von 18,5 % bzw. währungsbereinigt 19 % entspricht. In Deutschland stieg der Umsatz der Würth Gruppe um 14,1 % auf 6,9 Milliarden Euro (2020: 6,1 Milliarden Euro). Mit 10,2 Milliarden Euro (2020: 8,3 Milliarden Euro) erzielten die Würth-Gesellschaften im Ausland noch erfolgreichere Ergebnisse.

In Süd- und Westeuropa berichteten die Gesellschaften der Gruppe überdurchschnittliche Wachstumsraten, die teilweise auf die sehr starken Umsatzrückgänge im Jahr 2020 in Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich infolge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen waren. Besonders erfolgreich waren die Würth Elektronik eiSos Gruppe (+36,8 %) und die Einheit Elektrogroßhandel (+28,8 %). Die Adolf Würth GmbH & Co. KG (AW KG), die Muttergesellschaft und das größte Einzelunternehmen der Würth Gruppe, erzielte einen Außenumsatz von 2,1 Milliarden Euro (+11,3 %).

Nach vorläufigen Jahresabschlüssen liegt das Betriebsergebnis der Würth Gruppe mit 1,2 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (2020: 775 Millionen Euro). Das starke Umsatzwachstum und die höhere Produktivität haben wesentlich zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Zudem sind infolge der Pandemie die Kosten für Reisen, Messen und Konferenzen im Jahr 2021 nicht angestiegen.

„Wir befinden uns mitten in der vierten Welle der Pandemie, und die Entwicklung der Lieferketten stellt uns alle vor eine Herausforderung. Ergebnisse wie diese unter solchen Umständen zu erzielen, zeigt, dass wir maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden haben. Es ist auch wichtig, in einer Krise Ruhe und Sicherheit auszustrahlen. In einem Familienunternehmen wie dem unseren spielen Prof. Reinhold Würth und Bettina Würth in einer solchen Situation eine entscheidende Rolle.“ so Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe.

MULTICHANNEL-STRATEGIE ZEIGT WIRKUNG

Die Zahl der Shops weltweit hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf 2.497 mehr als verdoppelt. Der Materialeinkauf unserer Kunden über diese Shops ist ein wichtiger Bestandteil unserer Multichannel-Strategie. Darüber hinaus bieten unsere digitalen Kanäle wie der Online-Shop, E-Procurement und die Würth App die richtigen Lösungen für kontaktloses Einkaufen. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte die E-Business-Einheit einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro, was mit 19,9 % des Gesamtumsatzes der Gruppe einen neuen Rekord darstellt.

MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Würth Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2021 um 4.044 auf 83.183. In Deutschland beträgt die Zahl der Beschäftigten 25.438. Weltweit beschäftigt die Würth Gruppe mehr als 33.000 Außendienstmitarbeiter.

INVESTITIONEN IN DEN STANDORT KÜNZELSAU UND DIE REGION HOHENLOHE

Im dritten Quartal 2022 wird das neue Innovationszentrum in Künzelsau-Gaisbach eröffnet, mit dem Ziel, Innovationszyklen zu straffen, Neu- und Weiterentwicklungen schneller auf den Markt zu bringen und den Kunden noch mehr Mehrwertlösungen zu bieten. Gleichzeitig wird ein neues Parkhaus mit 752 Stellplätzen gebaut, davon 48 E-Ladeplätze. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 375 Arbeitsplätzen. Der Baubeginn ist für 2024 geplant. Im Fokus dieses Bauprojekts stehen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft: Das 49 Meter hohe Gebäude wird auf einer hybriden Holzkonstruktion basieren. Der hohe Anteil vorgefertigter Holzelemente wird den CO2-Fußabdruck reduzieren.

AUSBLICK AUF 2022

Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt wird auch 2022 angespannt bleiben. Die Entscheidung der deutschen Regierung, eine Impfpflicht einzuführen, wird großen Einfluss auf die Entwicklung der Pandemie und damit auf die wirtschaftliche Aktivität haben.

„Trotz dieser Unsicherheiten gehen wir davon aus, im kommenden Geschäftsjahr einen neuen Rekordumsatz zu erzielen und ein angemessenes Wachstum des Betriebsergebnisses zu realisieren, da wir durch unsere Multichannel-Strategie, die weitreichende Digitalisierung und die große Zahl eigener Produktionsstätten jetzt und auch in Zukunft in einer unabhängigen Position sind.“ so Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe.

Info: communication@wurth.be 

Im Rahmen einer weltweiten Verkaufskampagne hatten Würth Kunden die Möglichkeit, ein 50-teiliges Werkzeugset in Special Edition sowie einen Drehmomentschlüssel zu erwerben. Für jedes verkaufte Special-Edition-Produkt spendete die Würth Gruppe zwei Euro an UNICEF.

Seit mehr als 30 Jahren ist die RW WORKOUT Week ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst der Unternehmen der Würth Gruppe. Während dieser Mitfahrtage begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Innendienstes die Account Manager bei ihren täglichen Kundenbesuchen. Dies fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern gibt sowohl den Außendienstmitarbeitern als auch den Kunden die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch Verbesserungsvorschläge und Ideen an die Innendienstmitarbeiter weiterzugeben. Aufgrund der Einschränkungen durch COVID-19 waren persönliche Kundenbesuche von Account Managern und Innendienstmitarbeitern in diesem Jahr nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Daher fanden die meisten Verkaufsgespräche zwischen Verkäufern und Innendienstmitarbeitern telefonisch oder per Videogespräch statt.

Weltweite Verkaufsaktivitäten führen zu Spende.

Dies war das vierte Mal, dass Würth die RW WORKOUT Week mit einem Beitrag für einen guten Zweck verbunden hat: Für jeden verkauften limitierten Special-Edition-Artikel wurden zwei Euro an UNICEF gespendet. Auf diese Weise kamen durch weltweite Verkaufsaktivitäten 250.000 Euro zusammen. „Trotz der Tatsache, dass wir in diesem Jahr unsere Kunden nicht persönlich besuchen konnten, war es für uns dennoch von großer Bedeutung, die Aktion durchzuführen, denn anderen zu helfen ist Teil unserer Unternehmensidentität. Gerade in solchen Zeiten ist es umso wichtiger, unsere gesellschaftliche Verantwortung nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dieser Spende geben wir der Gesellschaft etwas zurück und unterstützen Menschen, die unsere Hilfe dringend benötigen“, sagt Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth Gruppe, über die Aktion.

Isibindi-Entwicklungsprogramm für Jugendliche.

Die Spende geht an das „Isibindi Adolescent Youth Development Programme“ von UNICEF in Südafrika. Isibindi wurde als Reaktion auf die HIV-Epidemie im Jahr 2000 ins Leben gerufen, da viele Kinder durch diese Epidemie zu Waisen geworden waren oder gefährdet wurden. Isibindi ist ein Programm, das Kinder in einer Gemeinschaft einbezieht, um sie vor Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt zu schützen. Das Programm konzentriert sich insbesondere auf das psychologische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel durch die Schaffung von Safe Parks. Dabei handelt es sich um geschützte Orte für gefährdete Kinder, an denen sie sich erholen und lernen können. Die positiven Veränderungen, die Isibindi für diese Kinder schaffen kann, geben ihnen Hoffnung und neue Chancen für die Zukunft.

„Das Isibindi-Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für Kinder, Jugendliche und Familien in ganz Südafrika, die von Missbrauch, Gewalt, Vernachlässigung oder Ausbeutung bedroht sind“, sagt Christine Muhigana, Leiterin von UNICEF Südafrika. „Aktivitäten in Safe Parks, aber auch Besuche bei ihnen zu Hause, verbessern und schützen das psychische und physische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im ganzen Land. Die weitreichenden Folgen von COVID-19 haben dazu geführt, dass gefährdete Kinder und Jugendliche einem noch größeren Risiko ausgesetzt sind. Deshalb ist die Unterstützung durch Würth so wichtig, um diese wesentlichen Maßnahmen weiter auszubauen. Auf diese Weise können wir das tägliche Leben benachteiligter Gemeinschaften positiv verändern, Kindern und Jugendlichen Hoffnung geben und Chancen eröffnen.“

Trotz der Coronakrise hat die Würth Gruppe ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2020 leicht auf 14,4 Milliarden EUR erhöht (2019: 14,3 Milliarden EUR). Dies entspricht einem Wachstum von 1 %. Währungsbereinigt beträgt der Anstieg 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis lag mit 775 Millionen Euro leicht über dem Vorjahr (2019: 770 Millionen Euro). Dies war auf ein striktes Kostenmanagement zurückzuführen. Besonders erheblich waren die infolge der Pandemie eingesparten Reise- und Konferenzkosten. Dadurch konnten die durch Corona verursachten Umsatzrückgänge in profitablen Geschäftsbereichen kompensiert werden.

Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis trotz Pandemie

Digitale Vertriebskanäle wachsen: E-Business-Umsatz steigt überproportional

Zahl der Beschäftigten wächst

Adolf Würth GmbH & Co. KG Vorreiter in der Gruppe: klimaneutral bis 2024

Innovative Ideen für mehr Nachhaltigkeit: Würth Liefertag und Verpackungen aus Rezyklat

Zweistelliges Umsatzwachstum im ersten Quartal

Ausblick 2021: Unsichere weltwirtschaftliche Lage erschwert Prognosen

Zwei Faktoren hatten entscheidenden Einfluss auf die Umsatzentwicklung im Jahr 2020: Der Handel, den Würth in seinem Kerngeschäft der Würth-Linie mit Befestigungs- und Montagematerial versorgt, lief kontinuierlich auf hohem Niveau. Gleichzeitig bot die Multi-Channel-Strategie den Kunden die richtigen Lösungen für die kontaktlose Materialbeschaffung – die Digitalisierungsstrategie mit Online-Shop, E-Procurement und Würth App war perfekt mit dem stationären Einkauf in den Shops synchronisiert. Der E-Business-Umsatz entwickelte sich im Jahr 2020 enorm und stieg um 5,8 % auf 2,8 Milliarden Euro, wodurch sein Anteil am Umsatz der Gruppe auf 19,3 Prozent zunahm.

„Wir hatten die Richtung schon vor Ausbruch der Pandemie vorgegeben: Unsere Kunden sind mit den digitalen Bestellkanälen vertraut – außerdem unterstützt das Vertriebsteam beratend. Damit schließt sich der Kreis: 100 Prozent Flexibilität bei der Warenbeschaffung, selbst bei Kontaktbeschränkungen“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe.

WACHSTUM TROTZ CORONAKRISE

Die Würth Gruppe in Deutschland schloss das Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 2,9 Prozent ab. Die Pandemie hatte sehr unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Branchen, die Würth bedient. Sowohl der Bereich Bau (+12,2 Prozent) als auch der Bereich Elektrogroßhandel Deutschland (+10,8 Prozent) verzeichneten ein zweistelliges Umsatzwachstum. Demgegenüber gingen die Umsätze in den Bereichen zurück, die direkt die Automobilindustrie und den Maschinenbau beliefern. Die Automobilindustrie, die bereits durch die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels unter Druck stand, verlor durch den Nachfragerückgang und wochenlange Produktionsstillstände erhebliche Umsätze. Auch der Maschinenbau litt darunter. Die Auslandsgesellschaften mussten einen Umsatzrückgang von 0,4 Prozent hinnehmen.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, das größte Unternehmen der Gruppe, erwies sich als besonders stabil. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 7,4 Prozent. Das Potenzial digitaler Vertriebskanäle während der Pandemie spiegelt sich in den Zahlen wider: Die Websites der Adolf Würth GmbH & Co. KG erhalten fast 1.000 Suchanfragen pro Minute. Kunden loggen sich fast eine Million Mal pro Monat in den Online-Shop und die Würth App ein.

GRUPPENAUFSTELLUNG TRÄGT IN DER PANDEMIE

Die internationale Aufstellung der Gruppe mit mehr als 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern sorgt in Krisenzeiten für Stabilität. Darüber hinaus gewährleistet die Branchenvielfalt Unabhängigkeit von einer einzelnen Industrie: Im Kerngeschäft der Würth-Linie, dem Verkauf von Montage- und Befestigungsmaterial, beliefern die Unternehmen Kunden aus den Bereichen Metall, Automotive, Industrie, Holz und Bau; die Allied Companies sind in verwandten Branchen wie Elektronik, Elektrogroßhandel oder Chemie tätig. Diese strategische Ausrichtung der Gruppe in Verbindung mit ihrer Multi-Channel-Strategie ist insbesondere in der Pandemie eine wesentliche Stärke.

NACHHALTIGKEIT IN DER LOGISTIK

Logistik ist eine der Kernkompetenzen von Würth. Um Kunden mit hoher Bestellfrequenz bei der Effizienz ihrer Arbeitsabläufe und der Planbarkeit ihrer Lagerbewirtschaftung zu unterstützen, bietet die Adolf Würth GmbH & Co. KG den neuen Service „Würth Liefertag“ an. Das bedeutet: Statt vieler einzelner Bestellungen werden die Aufträge der Kunden auf einen festen Liefertag in der Woche gebündelt. Der Liefertag wird vom Kunden selbst bestimmt. Das potenzielle CO2-Einsparpotenzial beträgt 30 Prozent pro Kunde.

„Bis 2024 wird die Adolf Würth GmbH & Co. KG klimaneutral sein und übernimmt damit innerhalb der Gruppe eine Vorreiterrolle. Wir versenden unsere Pakete bereits heute klimaneutral an unsere Kunden. Bis 2030 wollen wir so zirkulär wie möglich arbeiten. Um dies zu erreichen, arbeiten wir kontinuierlich an nachhaltigen Bestellprozessen: von digitalen Rechnungen bis hin zu nachhaltigen Verpackungs- und Liefersystemen“, sagt Friedmann.

Für den Kunden ergeben sich durch das Dienstleistungsangebot mehrere Vorteile: Es wird weniger Verpackungsmaterial erzeugt, die Menge an Füllmaterial nimmt ab und es sind weniger Fahrten für die Lieferung erforderlich – was automatisch die Umwelt schont. Außerdem kann der Kunde seinen Personalaufwand entsprechend der Anzahl der Lieferungen planen. Es ist geplant, dieses Modell auf alle Unternehmen der Würth-Linie auszurollen.

„Dieses Beispiel zeigt, wie viel Potenzial vorhanden ist und was wir erreichen können, wenn wir Prozesse neu denken. Es geht nicht mehr nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Effizienz. Auch aus der Wirtschaft heraus wächst die Nachfrage nach dem Thema nachhaltiges Wirtschaften“, erläutert Friedmann das neue Dienstleistungsangebot.

NACHHALTIGE PRODUKTVERPACKUNG AUS RECYCELTEM KUNSTSTOFF

Gemeinsam mit einem Verpackungshersteller entwickelte Würth Verpackungen aus 100 Prozent Rezyklat (PCR – Post-Consumer-Rezyklat aus dem dualen System) für Zerspanungswerkzeuge. Die Verpackung ist nahezu CO2-neutral produziert und besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Auch die Etiketten bestehen vollständig aus recyceltem Kunststoff und werden mit ökologisch unbedenklichem Klebstoff angebracht.

Dadurch konnte die neue Verpackung Cradle to Cradle™ zertifiziert werden. Die Vorteile der nachhaltigen Verpackung: Sie bietet sehr guten Produktschutz bei geringem Materialeinsatz, ist wiederverwendbar und beständig gegen Öle, Fette und Feuchtigkeit. Dank dieser Umstellung werden jährlich rund 45 Tonnen Neuplastik eingespart und die CO2-Emissionen für diese Produktgruppe um 77 Prozent reduziert.

„Bis 2025 will die Adolf Würth GmbH & Co. KG 50 Prozent ihrer Verpackungen auf recyclingfähige Lösungen umgestellt und 20 Prozent Verpackungsmaterial im Vergleich zu 2020 eingespart haben“, sagt Friedmann.

MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Die Zahl der Beschäftigten stieg leicht von 78.686 auf 79.139. In Deutschland sind 24.514 Personen beschäftigt, was einem Anstieg von 0,7 Prozent entspricht; im Außendienst arbeiten gruppenweit 33.176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

EIGENKAPITAL BIETET SICHERHEIT UND UNABHÄNGIGKEIT

Die Würth Gruppe verfügt über eine verlässliche finanzielle Stabilität: Das Eigenkapital der Würth Gruppe stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 6,6 Prozent auf 5,9 Milliarden EUR – ein Plus von 366 Millionen EUR. Die Eigenkapitalquote lag damit zum Jahresende bei 43,8 Prozent (2019: 44,0 Prozent). Die Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigte das Rating A/outlook stable der Würth Gruppe im Jahr 2020. Dies belegt einmal mehr die Stabilität des Geschäftsmodells.

ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN OPTIMISTISCH

Die Zukunftseinschätzung der Wirtschaftsinstitute ist wieder optimistischer geworden. Dennoch ist es aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens nicht möglich, eine verlässliche Prognose zu erstellen. Daher bleibt es für die Gruppe wichtig, Wachstum aus eigener Kraft zu generieren: durch eine verlässliche Erreichbarkeit für die Kunden, ein hohes Maß an Marktaktivität, den Ausbau der Vertriebskapazitäten und nicht zuletzt neue Marktanteile dank hoher Effizienz und finanzieller Stabilität. Die Zahlen zu Beginn des Pandemie-Jahres 2021 zeigen, dass Würth in dieser Hinsicht weiterhin erfolgreich ist: Die Gruppe verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzanstieg von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Würth Gruppe in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des neuen Jahres ein Umsatzwachstum von 7,2 Prozent, während die Auslandsgesellschaften ein Plus von 12,6 Prozent erzielten. Auch die Adolf Würth GmbH & Co. KG ist sehr gut in das neue Jahr gestartet und erzielte in den ersten drei Monaten ein Wachstum von 11,0 % gegenüber dem Vorjahr.

Sales increase slightly to EUR 14.4 billion.

Operating result remains at the 2019 level.

Digitalisation results in above-average e-commerce growth.

Double-digit growth in the Construction and Electrical Wholesale business units.

Consistent continuation of the innovation strategy.

According to the preliminary annual financial statements, the Würth Group reported sales of EUR 14.41 billion in 2020, thus slightly exceeding the previous year (2019: EUR 14.27 billion, +0.9%, adjusted for currency effects: +2%).

The Würth Group was able to maintain its performance at a stable level thanks to its multi-channel strategy, the diversification of risk through its international positioning and diversification across various business segments. Sales development in 2020 reflects the differing effects of the pandemic on individual sectors and markets: while the Construction division (+12.3 percent growth) and the German Electrical Wholesale unit (+10.8 percent) performed very well with double-digit sales growth, sales declined in the units supplying directly to the automotive and mechanical engineering industries.

The Würth Group continues to intensify its innovation strategy as planned, even in times of crisis: the opening of the innovation centre at the headquarters in Künzelsau is scheduled for 2022. The total investment amounts to approximately EUR 70 million. State-of-the-art laboratories and workshops are being built on an area of 15,000 square metres.

Sales generated through e-business showed above-average growth of 5.8% and rose to EUR 2.8 billion in 2020. As a result, the share of this touchpoint in the Group’s total sales increased by one percentage point to 19.3 percent. As a consequence of contact restrictions and lockdowns, business increasingly shifted to digital sales channels as a result of the COVID-19 crisis. Whether via the online shop, the Würth App or e-procurement solutions: thanks to the consistent continuation of its digitalisation strategy and its financial stability, Würth remains a reliable partner and supplier for its customers even during the pandemic. E-business, as part of the multi-channel strategy, has once again gained in importance.

In Germany, the Würth Group succeeded in achieving growth of 2.8%, while Adolf Würth GmbH & Co. KG, as the Group’s parent company, grew by 7.4%. Outside Germany, the Würth Group recorded a decline in sales of 0.4%.

OPERATING RESULT

According to preliminary calculations, the Würth Group’s operating result remained clearly at the 2019 level, at EUR 770 million (2019: EUR 770 million).

EMPLOYEES

Despite the COVID-19 crisis, the workforce was not reduced; on the contrary: the number of employees increased by 453, from 78,686 to a new record high of 79,139 in 2020. In Germany, the number of employees amounts to 24,514, corresponding to an increase of 0.7%. The Group currently has 33,176 sales representatives on its payroll.

OUTLOOK

The economic outlook is cautiously optimistic. Even during the second lockdown, the German economy remains strong, but the volatile situation does not allow for a clear forecast. Friedmann places his hopes in global developments as a whole.

“Vaccinations have begun worldwide. On 20 January, the new President took office in the United States. This gives hope that important trade relations will be revived and crucial alliances resumed, dispelling uncertainty and unrest. This should help the global economy get moving again, as is already reflected in the positive economic forecasts of leading economic institutes,” says Robert Friedmann, Chairman of the Central Managing Board of the Würth Group.

Auf uns können Sie weiterhin zählen!

Auch unter schwierigen Umständen gehen wir für Sie bis ans Äußerste.

Sehr geehrter Kunde,

Derzeit erleben unser Land und der Rest der Welt eine beispiellose Krise durch Covid-19 (Coronavirus).

Genau wie Sie nimmt Würth dies selbstverständlich sehr ernst, und unsere oberste Priorität ist die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und aller Bürger. Gemeinsam mit dem Rest des Landes ergreifen auch wir die notwendigen und angemessenen Maßnahmen, um diese Pandemie zu bekämpfen, und halten uns strikt an die von der Regierung angekündigten Maßnahmen.

Darüber hinaus stehen wir Ihnen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln weiterhin zur Verfügung: mit unserem Online-Shop, der Würth App, unseren Account Managern und unseren Shops, die derzeit in Servicepunkte umgewandelt werden.

Bei Würth ist es uns sehr wichtig, auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin alle unsere Kunden beliefern zu können und unseren bekannten Service als B2B-Partner weiterhin anzubieten.

Neben der Tatsache, dass noch verschiedene Unternehmen aktiv sind, mussten viele Unternehmen aufgrund dieser Covid-19-Krise ihre Tätigkeiten einstellen. Wir stellen jedoch fest, dass bei vielen Unternehmen der Wunsch groß ist, wieder an die Arbeit zu gehen – manchmal auf originelle Weise.

Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, weiterhin zu betonen, dass wir für Sie da sind und dass Sie uns nach wie vor über verschiedene Kanäle erreichen können.

Wie sind wir erreichbar?

Online bestellen über wurth.be

Über die Würth App

Über unseren Chat im Online-Shop

Telefonisch über Ihren Ansprechpartner, die Telefonnummer Ihrer Wunsch-Niederlassung oder über die allgemeine Nummer: 014/44.55.66

Per E-Mail über Ihren Ansprechpartner, service@wurth.be oder Ihre Niederlassung

Wählen Sie außerdem zwischen Hauszustellung, Baustellenlieferung oder Abholung in unseren Würth Shops und Paketstationen. Hier finden Sie, welche Shops weiterhin für Bestellungen/Lieferungen kontaktiert werden können: www.wurthinfo.be/covid-19

Über die folgenden Kanäle halten wir Sie gerne mit den neuesten Informationen auf dem Laufenden:

www.wurthinfo.be/covid-19

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Wir werden außerdem weiterhin wöchentlich prüfen, wie wir unsere Dienstleistungen weiter optimieren können. So ist es zum Beispiel geplant, in der kommenden Zeit noch mehr Shops als Servicepunkte einzusetzen.

Selbstverständlich möchten wir auch all unseren Kunden danken, die uns in den letzten Tagen und Wochen kontaktiert haben und dafür sorgen, dass auch wir unser Geschäft am Laufen halten können.

#WÜRTHVERBINDET

#WIRSINDFÜRSIEDA

Mit freundlichen Grüßen

Michel Oliebos und Serge Vranken

CEOs Würth Belux

MASSNAHMEN BETREFFEND COVID-19

Angesichts der sich laufend verändernden Situation in Bezug auf COVID-19 möchten wir Sie über einige konkrete Maßnahmen informieren, die wir als Unternehmen im allgemeinen Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen.

  • Unsere kommenden Power Week/Days in den Shops in Thimister, Boortmeerbeek und Anderlecht werden abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
  • Unsere Shops bleiben zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet.
  • Um den persönlichen Kontakt auf ein Minimum zu beschränken, empfehlen wir Ihnen, unseren Online-Shop und unsere Paketstationen zu nutzen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.wurth.be.
  • Unsere Lieferungen bleiben derzeit unter Vorbehalt gewährleistet, wir möchten Sie jedoch bitten, keine großen (Hamster-)Einkäufe zu tätigen, um möglichst viele Lieferungen an verschiedene Kunden garantieren zu können.
  • Würth steht täglich mit Kunden in Kontakt, und wir möchten sie daher weiterhin durch eine transparente Kommunikation auf dem Laufenden halten. Die neuesten Informationen finden Sie ebenfalls jederzeit auf dieser Seite.

Haben Sie hierzu weitere Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an Ihren Würth-Ansprechpartner oder senden Sie eine E-Mail an communication@wurth.be.

covid

LIEFERUNG PERSÖNLICHER SCHUTZAUSRÜSTUNG

Anfang März 2020 hat die deutsche Bundesregierung Exportbeschränkungen für bestimmte persönliche Schutzausrüstungen eingeführt.

Die Produkte, für die diese Exportbeschränkungen gelten:

  • Schutzbrillen und Gesichtsschutzmasken
  • Einwegmasken FFP2 + FFP3
  • Schutzanzüge/Overalls
  • Chemikalienbeständige und Einweghandschuhe

Diese Entscheidung der deutschen Bundesregierung wird sich auf die rechtzeitige Lieferung der oben genannten Produkte aus dem Würth Sortiment auswirken. Wir prüfen derzeit alternative Liefermöglichkeiten über andere Würth Niederlassungen und berücksichtigen dabei die weltweite Ausbreitung von COVID-19 sowie die fortlaufende Unterstützung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Nach unseren ersten vorsichtigen Prognosen könnten wir einige der oben genannten Artikel ab dem 23. März 2020 wieder in kleineren Mengen ausliefern.

Würth steht täglich mit Kunden in Kontakt, und wir möchten sie daher weiterhin durch eine transparente Kommunikation auf dem Laufenden halten. Die neuesten Informationen finden Sie ebenfalls jederzeit unter www.wurth.be.

Haben Sie hierzu weitere Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner oder senden Sie eine E-Mail an communication@wurth.be.

DER UMSATZ STEIGT AUF EIN REKORDNIVEAU VON 14,27 MILLIARDEN EURO.

Nach dem vorläufigen jährlichen Finanzüberblick meldete die Würth Gruppe im Jahr 2019 einen Umsatz von 14,27 Milliarden Euro (2018: 13,62 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Wachstum von 4,8 %. Währungsbereinigt liegt das Wachstum bei 4,2 %.

Die Umsatzentwicklung verlief im Jahr 2019 in ungewöhnlich heterogener Weise. Dies spiegelt sich in den unterschiedlichen Entwicklungen sowohl der einzelnen Regionen als auch der einzelnen Geschäftsbereiche der Würth Gruppe wider. In Deutschland fiel das Umsatzwachstum mit einer Wachstumsrate von 2,1 % moderat aus. Dies ist vor allem auf die schwächelnde Automobilindustrie zurückzuführen. Außerhalb Deutschlands erzielte die Gruppe ein Umsatzwachstum von 6,8 %. Zufriedenstellende Wachstumszahlen wurden in Südeuropa (15,3 %), Südamerika (8 %) und Osteuropa (6,6 %) erreicht.

Der Umsatz im E-Business verzeichnete ein überdurchschnittliches Wachstum und belief sich 2019 auf 2,6 Milliarden Euro, wodurch sich sein Anteil am Gesamtumsatz der Würth Gruppe auf 18,3 % erhöhte.

DAS BETRIEBSERGEBNIS SINKT AUF 750 MILLIONEN EURO

Nach vorläufigen Zahlen beträgt das Betriebsergebnis der Würth Gruppe 750 Millionen Euro und liegt damit 13,8 % unter dem Vorjahr (2018: 870 Millionen Euro). Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die unter Druck stehenden Bruttogewinnmargen zurückzuführen. Es war nicht möglich, erhöhte Einkaufspreise vollständig an die Kunden im Markt weiterzugeben. Darüber hinaus investierte die Würth Gruppe weiterhin in den Ausbau ihres Geschäftsmodells und in Wachstumsinitiativen.

MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2019 um 1.606, von 77.080 auf 78.686. In Deutschland beträgt die Zahl der Beschäftigten 24.344, was einem Anstieg von 2,4 % entspricht. Die Würth Gruppe hat derzeit 33.979 Vertriebsmitarbeiter auf der Gehaltsliste.

MEILENSTEIN BEI AWKG ERREICHT: 2 MILLIARDEN EURO UMSATZ

Die 1945 gegründete Adolf Würth GmbH & Co. KG meldet einen Umsatzrekord von mehr als 2 Milliarden Euro. Im Jahr 2019 erzielte die Muttergesellschaft der Würth Gruppe einen Umsatz von 2,09 Milliarden Euro. „Es gibt keine bessere Motivation für unser Jubiläumsjahr 2020: Die Adolf Würth GmbH & Co. KG wird ihr 75-jähriges Firmenjubiläum feiern und Professor Reinhold Würth wird 85!“, sagt Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, der sich über diesen Meilenstein freut.

AUSBLICK

„Die allgemeinen Wirtschaftsprognosen bleiben vorsichtig. Deshalb erwartet die Würth Gruppe ein Umsatzwachstum bei einem proportional höheren Betriebsergebnis“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe, und erläutert damit die Erwartungen für das neue Geschäftsjahr.

festival van Vlaanderen

Die Würth Belux NV schloss ihr 55-jähriges Jubiläum mit einem Auftritt des Festival van Vlaanderen für ihre Mitarbeiter ab.

Würth Belux, der Montagespezialist mit Hauptsitz in Turnhout, hat sein 55-jähriges Jubiläumsjahr 2019 stilvoll mit einem Auftritt des Festival van Vlaanderen abgeschlossen.

Seit dem 1. April 1964 verfügt die Würth-Gruppe über ihre eigene belgisch-luxemburgische Niederlassung an der Everdongenlaan in Turnhout. Dieses Jubiläum durfte im Festjahr 2019 nicht unbemerkt bleiben, und das gesamte Jahr stand im Zeichen dieses Meilensteins. Als stilvoller Abschluss stand für alle Mitarbeiter ein Auftritt des Festival van Vlaanderen mit einer eigens dafür geschaffenen Komposition auf dem Programm.

Das Festival van Vlaanderen Mechelen/Kempen hatte die Idee eingebracht, eine Komposition zu schaffen, die Würth-Materialien als Ausgangspunkt nimmt, zu Ehren von 55 Jahren Würth Belux. Die Komposition wurde im Auftrag von Würth Belux konkret realisiert und am 20. Dezember 2019 uraufgeführt. Entstanden ist schließlich ein Werk für Klavier, Viola, Cello und Fixed Media mit dem Titel Erz & Mond & Tat. Der Komponist Sebastian Bradt begann damit, verschiedene Klänge aufzunehmen, die Würth-Produkte erzeugen können – von Bohrmaschinen bis hin zu Schrauben und Gewindestangen. Dies bildete die Grundlage für ein rund zwölfminütiges Stück. Das Ergebnis ist ein spannendes Werk mit stark filmischem Charakter, das ein breites Publikum ansprechen kann. Die Titel der verschiedenen Teile des Werks verweisen ebenfalls auf die Metallverarbeitung: Das Gewinnen, das Tiefziehen, das Stanzen, das Sintern, das Verfestigen, das Galvanisieren, das Plattieren, das Sublimieren und das Durchhärten. Die Musiker bei der Uraufführung waren Jelle Vastershaeghe (Klavier), Sergio Agreda De Ro (Viola) und Eline Duerinck (Cello).

„Da Kultur in der DNA von Würth verankert ist, war dies der perfekte Abschluss für unser erfolgreiches Jubiläumsjahr 2019, und wir haben unsere Mitarbeiter auf kulturelle und kreative Weise mit unseren Produkten in Berührung gebracht“, erklärt CEO Michel Oliebos.

Seit vielen Jahren fühlt sich die Würth-Gruppe eng mit Kunst und Kultur verbunden. Aus der Sicht gesellschaftlicher Verantwortung, Kunst näher zu den Menschen zu bringen und dadurch mehr Arbeits- und Lebensqualität – auch für die eigenen Mitarbeiter – zu schaffen, hat Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth Kunst und Kultur als Teil der Unternehmenskultur in die Würth-Gruppe integriert.

zonneenergie

Luminus hat vor Kurzem 978 Solarmodule auf dem Dach von Würth Belux in Turnhout installiert. Das Unternehmen wird 90 % der lokal erzeugten grünen Energie selbst verbrauchen.

Die Ambitionen von Würth Belux in Bezug auf Qualität und Ökologie

Würth Belux, Teil der Würth-Gruppe, wurde am 1. April 1964 gegründet und beschäftigt rund 380 Mitarbeiter. Abgestimmt auf die Tätigkeiten der Kunden in den verschiedenen Branchen liefert das Unternehmen 130.000 verschiedene Produkte. Zum Produktsortiment gehören unter anderem Befestigungsmaterialien, Anker und Dübel, Wartungsprodukte, Kleb- und Dichtstoffe, Elektrowerkzeuge, Druckluft- und Handwerkzeuge, persönliche Schutzausrüstung, Werkstattausrüstung und Aufbewahrungssysteme sowie Möbel- und Baubeschläge.

Würth Belux achtet darauf, dass die strengsten Qualitätsanforderungen und Umweltstandards eingehalten werden.

Serge Vranken, CEO von Würth Belux: „Eine unserer Prioritäten in den kommenden Monaten und Jahren ist es, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Die Entscheidung, Solarmodule auf unserem Hauptsitz zu installieren, war daher eine logische Entscheidung. Als Unternehmen und wichtiger Arbeitgeber in der Kempenregion wollen wir ein gutes Beispiel im Bereich der nachhaltigen Entwicklung geben.“

Grüner und lokaler Strom

Insaver, ein Tochterunternehmen von Luminus, das auf Solarmodule und Dämmung spezialisiert ist und seinen Sitz in Houthalen-Helchteren hat, führte die Installation durch. Mit einer erwarteten Jahresproduktion von 268.000 kWh wird die Solaranlage, die seit Anfang Oktober in Betrieb ist und eine Gesamtfläche von 1.615 m² umfasst, dem Unternehmen ermöglichen, seinen Verbrauch und seine Energiekosten zu senken.

Jan Pollaris, CEO von Insaver: „Mehr als 90 % des produzierten grünen Stroms werden von Würth Belux selbst verbraucht. Dank dieser Installation werden außerdem jedes Jahr 50 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen. Wir sind daher stolz darauf, dass Insaver Würth Belux dabei helfen durfte, seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.“

Die Strategie von Luminus: seinen Kunden helfen, weniger und intelligenter zu verbrauchen

„Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine der obersten Prioritäten von Luminus“, sagt Grégoire Dallemagne, CEO von Luminus. „Diese Installation passt vollständig in unsere Strategie, unseren Kunden energieeffiziente Lösungen anzubieten, um ihnen zu helfen, weniger zu verbrauchen und ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Wir freuen uns, Würth Belux bei dieser sowohl wirtschaftlichen als auch ökologischen Investition unterstützt zu haben!“